Wie wirkt Traumatherapie SE (Somatic Experiencing)

Mittels SE erfahren die Klienten durch „Neuverhandeln“ einer bedrohlichen Situation Hilfe bei der Entwicklung jener Ressourcen, die zum Zeitpunkt der traumatischen Erfahrung fehlten oder mangelhaft entwickelt waren. Durch die damit verbundenen „Entladungen“ kann der Körper seine unvollständige Antwort auf eine erfahrene Bedrohung zum Abschluss bringen. Die Folge ist, dass das Nervensystem wieder zu seiner Selbstregulierungsfähigkeit findet und die Symptome sich auflösen können.

Wichtige Elemente der SE-Arbeit sind Resonanzbildung, Erdung, Zentrierung sowie das Nachspüren und Raumgeben von Körperempfindungen, Gefühlen, Gedanken, Bildern und Bewegungsimpulsen.

Für wen ist SE interessant?

SE bietet sich an für Menschen mit Ängsten oder Panikattacken, für Menschen, die das Gefühl haben, mit ihrer bisherigen therapeutischen Arbeit nicht mehr weiter zu kommen, für Menschen mit Depressionen, Süchten, chronischen Erkrankungen und schwierigen entwicklungsgeschichtlichen Erfahrungen, aber auch nach Unfällen und als Vorbereitung auf bevorstehende Operationen.

 

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